Schachfreunde Bad Grönenbach
 

Hallo Schachfreunde


Hinweis auf die bevorstehende Jahreshauptversammlung am 20. Januar 2017

Wir machen schon jetzt auf die Jahreshauptversammlung aufmerksam und bitten eventuelle Anträge bis zum 23. Dezember zu stellen. Jedes Mitglied erhält rechtzeitig noch eine persönliche Einladung per E-Mail bzw. per Post mit der endgültigen Tagesordnung.

Die vorläufige Tagesordnung ist:

  1. Begrüßung, Bestimmung des Versammlungsleiters und des Protokollführers
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Vorlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2016
  4. Nachruf
  5. Berichte der Vorstandsmitglieder (Schatzmeister unter TOP 6) über die Arbeit des vergangenen Jahres und Aussprache
  6. Kassenbericht und Bericht über die Kassenprüfung
  7. Entlastung des Kassierers und der gesamten Vorstandschaft
  8. Neuwahlen der Vorstandschaft:
    • 1. Vorsitzender
    • 2. Vorsitzender
    • Spielleiter
    • Schatzmeister
    • Schriftführer
    • Pressewart
    • Jugendleiter
  9. Wünsche und Verschiedenes

Euer Vorstand

PS, 10.12.2016


Mannschaftsergebnisse


3. Runde Schwabenliga II Süd
SF Bad Grönenbach - TSV Mindelheim

Der Tabellenführer aus Mindelheim reiste in Bestbesetzung an, während wir auf unseren erfahrensten Spieler Terry verzichten mussten. Für Terry sprang kurzfristig Stefan Wibel in die Bresche - Vielen Dank!
Mit einer kleinen Verzögerung starteten wir und die Eröffnung ergab keine besonderen Vorkommnisse - alle Partien standen ausgeglichen. Roberts Gegner spielte die Caro-Kann-Verteidigung, wohl ohne zu wissen, dass Robert diese mittlerweile im Schlaf herunterbetten kann, da er diese Eröffnung in den letzten beiden Jahren sehr oft vor sich hatte. So kam es zu einer typischen Situation, dass sein Gegner lang rochierte und am Königsflügel angriff, während Robert sein Glück im Zentrum versuchte. Robert konnte sich geschickt am Königsflügel verteidigen und der Angriff im Zentrum brachte ihm den Sieg (1-0). Alexander spielte die Sizilianische Verteidigung und hatte nach dem Durchbruch im Zentrum (d6-d5) einen isolierten Bauern, der sich entweder zu einer Stärke (d5-d4) oder einer Schwäche (Blockade) entwickeln würde. Soweit kam es allerdings nicht, da zwar der Bauer nicht in Gang gesetzt werden konnte, aber sein Gegner einen offenen Königsflügel hatte. Nach einer drohenden Stellungswiederholung einigten sich beide auf Remis (0,5-1,5). Jochen spielte das Mittelgambit und sicherte sich das aktivere Spiel. Nach einem Fehler im Mittelspiel verlor Jochen eine Figur und musste die Partie verloren geben (1,5-1,5). Peter kam mit einer leichten Initiative aus der Eröffnung und gruppierte seine Figuren für einen Königsangriff um. Sein Gegner übersah im ersten Moment die Drohung des Damenverlustes und berührte einen Springer. Das wiederum hatte einen Figurenverlust zur Folge (2,5-1,5). Alfred spielte die moderne Alfredo-Verteidigung ;-) und wollte einen Bauernsturm auf den König organisieren. Dabei übersah er, dass sein Gegner durch die Hintertür in seine Stellung einbrechen konnte, wodurch Alfreds König in die Mitte flüchten musste. Da sein Gegner keine zwingenden Möglichkeiten sah, bot er Remis an, das Alfred auch annahm (3-2).
Wir brauchten noch einen Punkt, um uns in ein Unentschieden zu retten. Alle verbliebenen Partien deuteten allerdings auf maximal einen halben Punkt hin, den Matthias noch holen hätte können. Stefan und Andreas standen auf Verlust.
Stefan musste im Mittelspiel eine Qualität abgeben und dazu hatte sein Gegner auch noch die Initiative - ein gefährlicher Cocktail. In der Zeitnotphase (Stefan) kam es zu weiterem Abtausch, sodass Stefan einen Turm und einen Läufer für die Dame hatte. Er kämpfte noch weiter, aber auf verlorenem Posten. Als sein Gegner die Dame gegen den Turm opferte, wohl wissend, dass ein Freibauer zur Umwandlung bereit stand, gab Stefan auf (3-3). Matthias spielte Französisch und kam gut aus der Eröffnung. Im Mittelspiel opferte er einen Bauern und bekam dafür einen Freibauern auf der d-Linie. Nachdem die gegnerische Dame in Matthias Stellung eingedrungen war und drohte, verschiede Bauern zu gewinnen, kam es zum Abtausch der Schwerfiguren, wodurch ein Turmendspiel entstanden war. In leichter Zeitnot setzte Matthias mit einem Fehler fort und musste einen zweiten Bauern geben. Er versuchte zwar die beiden verbundenen Freibauern seines Gegners (g/h-Linie) und damit das Remis zu halten, musste sich aber dann doch geschlagen geben (3-4). Somit war Andi´s Partie die einzige, die uns noch den erhofften Mannschaftspunkt bringen konnte. Die Bauernstruktur von Andi war allerdings alles andere als hoffnungsvoll. Vier isolierte Bauern (g/e/c/a-Linie), wobei auf der c-Linie ein Doppelbauer beschützt werden wollte, machten ihm das Projekt "Mannschaftspunkt" nicht zur leichten Aufgabe. Hinzu kam, dass die Züge auszugehen schienen und sein Gegner die Initiative hatte - gefährlicher Cocktail. Allerdings hatte Andi während der ganzen Partie über die Zeit auf seiner Seite. Sein Gegner kam in der ersten Zeitnotphase noch ungeschoren davon, gab aber in der zweiten Zeitnotphase eine Qualität ab und das reichte für Andi die Partie doch noch für uns zu entscheiden (4-4)!

Brett SF Bad Grönenbach (1819) TSV Mindelheim (1851) 4 - 4
1 Rinderle, Matthias, Dr. (2001) Sirch, Franz (2116) 0 - 1
2 Walz, Robert (1879) Magg, Christian (2036) 1 - 0
3 Wilhelm, Andreas (1898) Frei, Robert (1892) 1 - 0
4 Schiegg, Peter (1890) Specht, Helmut (1826) 1 - 0
5 Buhn, Alexander (1855) Zipproth, Thomas (1783) ½ - ½
6 Dierich, Jochen (1747) Kallweit, Horst (1770) 0 - 1
7 Schmidt, Alfred (1628) Hagen, Wolfgang (1710) ½ - ½
8 Wibel, Stefan (1651) Schumertl, Wolfgang (1674) 0 - 1


3. Runde Kreisliga
SC Kempten 1878 II - SF Bad Grönenbach II

Nach der schwachen Leistung gegen die stark aufgestellten Immenstädter, wollten wir Wiedergutmachung anstreben. Mit der Mannschaftplanung wurde die Stimmung aber schon eingetrübt. Wir konnten leider nur mit sieben Spieler antreten. Nach längerem Überlegungen ließen wir Brett 2 (Stefan Schrinner) frei. Thomas Schiegg ersetzte zudem noch Felix Geiger. Mit einem 0-1 Rückstand gingen wir in den Mannschaftkampf und bereits in der Anfangsphase merkten wir, dass wir schwer kämpfen müssen, um den Rückstand aufzuholen. Stefan, Reinhard, Armin kamen nicht so gut ins Spiel, während Roberto, Beqir, Pascal und Thomas ausgeglichen standen. Beqir spielte recht flott und bekam sein erstes Remisangebot. Nach der Beurteilung der anderen Partien und auch aufgrund seiner leicht besseren Stellung musste Beqir weiterspielen. Sein Gegner opferte einen Läufer und bot nochmal ein Remis. Beqir lehnte dieses wieder ab. Bei Stefan wuchs der Druck aus dem heiteren Himmel und bekam ebenfalls ein Remisangebot. Nach reiflicher Überlegung nahm Stefan das Angebot an, da die gedrückte Stellung wenig Hoffnung auf einen vollen Punkt zuließ (0,5 - 1,5). Bei Beqir´s Partie begann schon vor Weihnachten die Bescherung. Nach einem Läufergewinn gegen einen Bauern tauschte Beqir seine beide Türme gegen die Dame. Beqir holte sich daraufhin noch zwei wichtige Bauern. Mit zu großem Eifer und zu schnellem Spiel, stellte er den Springer ein. Schlagartig verschlechterte sein Stellung. Sein Gegner spielte ebenfalls schnell und zog mit dem falschen Bauern, wodurch Beqir drei Möglichkeiten zum Matt zur Verfügung standen (1,5 - 1,5). Bei Thomas Partie lief das Spiel hauptsächlich am Königsflügel. Er hatte gute Ansätze, um das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden, machte aber im Zeitnot ein Fehler und verlor dadurch einen Turm (1,5 - 2,5). Nach erneutem Rückstand kämpften Armin, Reinhard, Roberto und Pascal noch. Roberto erspielte sich ein Randfreibauern unterstützt von einem Turm und Läufer. Sein Gegner hatte 2 Läfuer und einen Springer. Kurz vor dem Umwandlung gewann Roberto einen wichtigen Läufer und mit dem zweiten Freibauern gab sein Gegner auf (2,5 - 2,5). Je länger die Partie ging, umso stärker spielte Pascal. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle, baute Pascal noch mehr Druck auf und erkämpfte sich eine Figur. Sein Gegner gab daraufhin auf (2,5 - 3,5). Ein wichtiger Sieg und Punkt zu diesem Zeitpunkt. Nach der Führung spielte Reinhard selbstbewusst auf und erhielt großen Raumvorteil. Womit er wenig später einen Bauern und eine Figur gewann. Sein Gegner hoffte noch auf ein Patt, aber Reinhard spielte meisterlich zu Ende (2,5 - 4,5). Nach einer schlechten Ausgangsstellung erspielte sich Armin sich ein gutes Endspiel, das nach Remis roch. Gegen Ende hin wurde Armin mit seinen Figuren aktiver und sein Gegner stellte einen Springer ein und gab schließlich auf (2,5 - 5,5). Mit diesem Schlusspunkt können wir sehr zufrieden sein und nehmen zwei sehr wichtige Punkte mit in die nächsten Runde. Wir haben Moral bewiesen und den Rückstand kämpferisch wett gemacht! [Stefan Wibel]

Brett SC Kempten 1878 II (1505) SF Bad Grönenbach II (1493) 2½−5½
1 Fischer, Claus (1682- 47) Wibel, Stefan (1651- 73) ½−½
2 Visky, Vasile (1670- 27) Schrinner, Stefan (1639- 64) +−-
3 Radermacher, Uwe (1608- 22) Buhn, Reinhard (1588- 73) 0−1
4 Ronai, Hans-Gerhard (1539- 18) Beckert, Armin (1693- 66) 0−1
5 Grellner, Wolfgang (1550-  5) D Onofrio, Roberto (1423- 31) 0−1
6 Wagner, Julian (1284-  8) Gashi, Beqir (1318- 12) 0−1
7 Krafft, Alexander (1401- 17) Thielke, Pascal (1214-  7) 0−1
8 Danisch, Josef (1309- 14) Schiegg, Thomas (1421-  7) 1−0


2. Runde B-Klasse
SC Dietmannsried IV - SF Bad Grönenbach III


Brett SC Dietmannsried IV (1269) SF Bad Grönenbach III ( 957) 3½−½
1 Sonnberger, Bernd (1362- 48) Breitsch, Otto (1224- 36) +−-
2 Illg, Johann (1254- 25) Hofmeister, Markus ( 835- 14) 1−0
3 Stoll, Ignaz (1283- 41) Urban, Jonas ( 936-  7) ½−½
4 Sichler, Stephan (1176-  1) Schnurrenberger, Steven ( 834- 11) 1−0

PS, 04.12.2016

Besucher Nr.

seit 24.08.2010