Schachfreunde Bad Grönenbach
 

Hallo Schachfreunde


Partie vom Staufer Open 2019

Thielke,Pascal (1533) - Steinhart,Matthias (1708) 1-0
31. Staufer-Open 2019 (5), 04.01.2019


Weiß Schwarz Weiß Schwarz Weiß Schwarz
1 e4 e5 21 Sg6 Lxg6 41
2 f4 d5 22 Lxg6 Sc4 42
3 exd5 exf4 23 Tf2 Tc6 43
4 Sf3 Sf6 24 Te2 f5 44
5 Lb5+ c6 25 Lh5 f4 45
6 dxc6 Sxc6 26 Lf3 Tb6 46
7 d4 Ld6 27 47
8 0-0 0-0 28 48
9 Sc3 Lg4 29 49
10 Lc4 Tc8 30 50
11 Lb3 a6 31 51
12 Se2 Dc7 32 52
13 c3 h6 33 53
14 Dd3 Sa5 34 54
15 Lc2 Lh5 35 55
16 Sxf4 Lxf4 36 56
17 Lxf4 Dxf4 37 57
18 Se5 De4 38 58
19 Dxe4 Sxe4 39 59
20 Lxe4 f6 40 60


PS, 09.01.2019


Blitzmeisterschaft

Die diesjährige Blitzmeisterschaft war nicht gut besucht. Denoch waren alle 3 Top-Favoriten anwesend!

Rang Spieler Punkte
1 Andreas Wilhelm 4,0
2 Reinhard Buhn 2,0
3 Robert Walz 0,0


Herzlichen Glückwunsch an unseren Blitzmeister 2019!

PS, 06.01.2019


Abschlusstabelle Kneipppokal 2018

Mit dem Kneipppokal wagten sich die Vereine SK Ottobeuren und SF Bad Grönenbach auf neues Terrain. Nicht nur dass zwei Vereine einen gemeinsamen Vereinsabend veranstalten wollten, sondern auch die Turnierform war für unsere Breitengrade neu. Die Turnierform "Keizer-System" stammt aus den Niederlanden und möchte es ermöglichen, dass alle Vereinsmitglieder am Turnier teilnehmen können, obwohl nicht alle Mitglieder die jeweiligen Termine wahrnehmen können. Wenn man nun eine Runde aussetzt, erhält man trotzdem Keizer-Punkte, die einen in der Tabelle nicht all zu weit abrutschen lassen. Der Nachteil ist zweifelsohne die etwas untransparente Punktevergabe.
Wir konnten an den Terminen 5 bis 8 Partien bestaunen, die zum Teil hoch dramatisch verliefen und den einen oder anderen Schweißtropfen auf die Stirn der Kontrahenten zauberte. Je mehr Partien zu bestaunen sind, umso interessanter ist es für Kibize. Denoch haben beide Vereine von dem gemeinsamen Vereinsabend profitiert und Abwechslung in die Vereinsabende gebracht.

Wir, die Schachfreunden Bad Grönenbach, möchten uns bei Euch, dem SK Ottobeuren, herzlich für Eure Gastfreundschaft bedanken! Auf in die nächste Runde!

Rang Teilnehmer NWZ Verein Keizer Punkte Punkte Buchholz Gesp.Runden
1 Schiegg,Peter 1911 SF Bad Grönenbach 413,5 6,5 36,0 7
2 Wilhelm,Andreas 1843 SF Bad Grönenbach 344,0 4,0 39,5 5
3 Schöneich,Marco 1874 SK Ottobeuren 2000 314,0 6,0 32,5 8
4 Buhn,Reinhard 1589 SF Bad Grönenbach 208,5 3,5 36 6
5 Wibel,Stefan 1678 SF Bad Grönenbach 208,2 2,0 34,5 4
6 Strasser,Winfried 1655 SK Ottobeuren 2000 198 2,5 34,5 5
7 Thielke,Pascal 1455 SF Bad Grönenbach 189,8 2,5 39,0 6
8 Botor,Simon 1092 SK Ottobeuren 2000 163,0 2,5 31,5 5
8 Babenko,Aleksej 1521 SK Ottobeuren 2000 155,3 3,5 27,5 6
9 Fraidling,Hermann 1273 SK Ottobeuren 2000 154,0 2,5 29,0 5
10 Riese,Gerd 1273 SK Ottobeuren 2000 119,3 1,5 32,5 6
11 Grundl,Manfred 1478 SK Ottobeuren 2000 84,0 2,5 31,5 6
12 Bermann,Johanna 1303 SF Bad Grönenbach 80,3 1,0 31,5 6
13 Gashi,Beqir 1348 SF Bad Grönenbach 59,5 1,0 24,0 4

PS, 05.01.2019


Partie vom Staufer-Open 2019

Thielke,Pascal (1533) - Lee,Kwan Ho (1571) 1-0
31. Staufer-Open 2019 (3), 03.01.2019


Weiß Schwarz Weiß Schwarz Weiß Schwarz
1 e4 c6 21 41
2 d4 d5 22 42
3 Sc3 dxe4 23 43
4 Sxe4 Lf5 24 44
5 Sg3 Lg6 25 45
6 Lc4 e6 26 46
7 S1e2 h6 27 47
8 Sf4 Lh7 28 48
9 0-0 Sf6 29 49
10 Te1 Le7 30 50
11 Lxe6 fxe6 31 51
12 Sxe6 Dd7 32 52
13 Sxg7+ Kf7 33 53
14 Se6 Sa6 34 54
15 Lxh6 Sb4 35 55
16 Lg7 Sxc2 36 56
17 Lxh8 Sxe1 37 57
18 Sg5+ Kg6 38 58
19 Lxf6 Lxf6 39 59
20 Dh5+ 40 60

PS, 05.01.2019


Einladung Hauptversammlung

Liebe Schachfreunde,

hiermit lade ich Euch zu unserer Jahreshauptversammlung am Freitag, den 25.01.2019 ein.
Ort: Sebastian-Kneipp-Schule, Kemptener Straße 7, Bad Grönenbach; Zeit: 20 Uhr.

TAGESORDNUNG

1.Begrüßung, Bestimmung des Versammlungsleiters und des Protokollführers
2.Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
3.Vorlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2018
4.Berichte der Vorstandsmitglieder (Schatzmeister unter TOP 5) über die Arbeit des vergangenen Jahres und Aussprache
5.Kassenbericht und Bericht über die Kassenprüfung
6.Entlastung des Kassierers (=Schatzmeister) und der gesamten Vorstandschaft
7.Neuwahlen der Vorstandschaft
o 1. Vorsitzender
o 2. Vorsitzender
o Spielleiter
o Schatzmeister
o Schriftführer
o Pressewart
o Jugendleiter
o Bestimmung der Kassenprüfer
8.Ergänzung der Satzung um einen § Datenschutzbestimmungen. Zum vorgeschlagenen Wortlaut siehe Satzungsänderung Datenschutzbestimmungen.
Die auf der Homepage angekündigte Änderung der Turnierordnung kann damit entfallen.
9.Erfahrungen und Anregungen zum Wechsel der Räumlichkeiten seit Herbst 2018
10.Gestaltung des geplanten Sommerturniers in 2019
11.Wünsche und Verschiedenes


Ich bitte alle Schachfreunde um pünktliches und möglichst zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

Euer Vorstand
Robert Walz

PS, 02.01.2019


Ein gutes neues Jahr 2019

wünscht Euch Eure Vorstandschaft.

PS, 02.01.2019


Südschwäbische Schnellschachmeisterschaft 2018/2019

Die diesjährige Schnellschachmeisterschaft findet am Sonntag, 13. Januar 2019 in Memmingen statt.

Hier geht es zur Ausschreibung

PS, 28.12.2018


Mannschaftsergebnisse


4. Runde Schwabenliga I
SK Krumbach - SF Bad Grönenbach

Die Sterne schienen nicht günstig zu stehen als Alex Anfang dieser Woche die Mannschaft für das Auswärtsspiel gegen Krumbach I zusammenstellte. Unsere drei wichtigen Stammkräfte Matthias, Jochen und Armin mussten ersetzt werden. Leichter gesagt als getan. So musste Stefan bereits das dritte Mal aushelfen und Reinhard leicht angeschlagen in die Bresche springen. Zusätzlich gingen wir nur mit 7 Spieler ins Rennen und liefen bereits zu Spielbeginn einem 0-1 Rückstand hinter her.
Bei winterlichen Bedingungen machten wir uns auf den Weg nach Krumbach und machten uns keine großen Hoffnungen etwas zählbares auf unserem Konto verbuchen zu können. Mit ein paar Minuten Verspätung bei hervorragender Versorgungslage (Getränke und Frühstück) seitens der Krumbacher machten wir uns ans Werk.

Stefan W. spielte sein gewohntes System und konnte sich eine leichte Initiative erarbeiten. Er startete einen Königsangriff, da das Zentrum einen geschlossenen Charakter hatte. Nach einem Abtausch zweier Springer bot sein Gegner Remis an, das Stefan auch annahm (0,5-1,5).
Michael konnte die Eröffnung ausgeglichen abschließen. Sein Gegner hatte allerdings etwas mehr Raum, den er nach und nach in einen greifbaren Vorteil ausbaute. Michael hatte noch die Möglichkeit mit einem Bauernopfer um die Partie zu kämpfen. Nachdem er einen anderen Weg wählte war die Partie nicht mehr zu halten (0,5-2,5).
Reinhard wählte auf Umwegen einen königsindischen Aufbau und attakierte das gegnerische Zentrum. Als sein Gegner die große Rochade ausführte fand auch die Dame ein Angriffsziel - den gegnerischen König. Reinhard tauschte die Damen, opferte einen Bauern nur um das bessere Spiel zu bekommen. Das machte sich bezahlt und er eroberte Bauer um Bauer, sodass zwei wunderbare Freibauern im Endspiel durchzulaufen drohten (1,5-2,5).
Andreas spielte einen grundsoliden Aufbau in der Holländischen Verteidigung. Nachdem beide Kontrahenten den Damenflügel schloßen spielte sich das Geschehen am Königsflügel ab. Nachdem Andi beide Türme auf der g-Linie verdoppelte gewann er einen Bauern. Es wäre zwar möglich gewesen den Bauern direkt zurückzugewinnen, aber dann wäre Andis schwarz-feldriger Läufer auf der Diagonale a1-h8 voll zur Geltung gekommen - auf dieser Diagonale haben sich bereits König und Turm des Gegners niedergelassen. Wenig später kamen die Türme noch zum Zug und eroberten eine Figur (2,5-2,5)
Alex Partie war lange Zeit ausgeglichen und hatte einen geschlossenen Charakter. Über die einzig offene Linie (d-Linie) versuchten beide Spieler die Kontrolle zu erlangen. Nachdem es seinem Gegner gelungen ist, diese Linie durch einen gedeckten Turm zu festigen setzte Alex alles auf eine Karte und griff zum Bauernsturm am Königsflügel. Hier gewann er dann auch einen Bauern, musste sich aber immer wieder verteidigen. Nachdem aus dem Damenendspiel ein Bauernendspiel geworden ist, hatte Alex durch einen entfernten Freibauern die größeren Sieg-Chancen. Diese eine Chance nutze er und gewann das stark Remis-verdächtige Endspiel (3,5-2,5).
Robert ergriff bereits in der Eröffnung das Zepter und konnte sich nach einem raschen Abtausch der Zentrumsbauern und Damen das Läuferpaar sichern. Nachdem auch noch die letzten Türme getauscht wurden war das Figurenendspiel vorteilhaft für Robert. Sein Gegner hatte allerdings immer wieder Drohungen, sodass Robert die sichere Abwicklung ins Remis wählte (4,0-3,0).
Peter opferte direkt nach der Eröffnung die Dame gegen 2 Figuren und Turm. Der Nachteil war eine eingeengte Stellung in der die beiden Läufer keine Diagonalen hatten. In der beiderseitigen Zeitnotphase konnten sich beide Läufer befreien und Peter opferte eine weitere Qualität. Nun war es ein Spiel mit 3 Figuren gegen die Dame. Das Zusammenspiel der beiden Läufer, des Springers und des Turms trieben den König ins Freie wodurch Peter die Dame gewann (5,0-3,0).

Ein wunderbarer Sieg nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Alle Spieler spielten auf Sieg und wurden dafür großteils auch belohnt. Damit konnten wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen!
Brett SK Krumbach (1962) SF Bad Grönenbach (1804) 3 - 5
1 Wild, Rudolf (2129) Rinderle, Matthias, Dr. (2004) + - -
2 Jussupow, Nadia (2108) Schiegg, Peter (1913) 0 - 1
3 Lutz, Albert (2036) Walz, Robert (1912) ½ - ½
4 Link, Ulrich, Dr. (1985) Buhn, Alexander (1850) 0 - 1
5 Riedel, Lutz (1959) Wilhelm, Andreas (1821) 0 - 1
6 Fischer, Ernst (1893) Schütz, Michael (1713) 1 - 0
7 Maurer, Rainer (1809) Wibel, Stefan (1654) ½ - ½
8 Gulde, Josef (1774) Buhn, Reinhard (1566) 0 - 1


4. Runde Kreisliga
SF Bad Grönenbach II - SK Ottobeuren 2000

Nach dem sicheren Sieg gegen Bernbeuren (2-6, leider kein Bericht) und dem Pokalsieg gegen Dietmannsried (0-4 Stefan S., Stefan W., Pascal T. und Reinhard B.) spielten wir das letzte Spiel des Jahres gegen den SK Ottobeuren. Hoch motiviert starteten wir ins Geschehen.
Leider mussten wir nach ein paar Zügen einsehen, dass es ein schwieriger Kampf werden wird. Das sah man daran, dass wir mit Ausnahme von Pascal alle passiv in die Eröffnung gingen – Pascal stürmte im Königsgamit. Bei Felix Partie tauschten beide Kontrahenten die Damen und Leichtfiguren. Danach war es aufgrund der geschlossenen Bauernstruktur schwierig einen Weg in die gegnerische Stellung zu finden und beide einigten sich auf Remis (0,5-0,5).
Pascal spielte aus der Eröffnung heraus um die Initiative, dass ihm auch sehr gut gelang. Er opferte ein Springer und konnte dadurch einen Königsangriff starten. Sein Gegner musste ein Bauer nach dem anderen abgeben. Als dann noch die Damen getauscht wurden, gewann er seine Figur zurück. Pascal bedrohte mit dem starken Läuferpaar und seinem Springer den König. Das verschaffte ihm die Möglichkeit seinen Turm zu opfern und die Dame zurückzugewinnen (1,5-0,5).
Stefan S. und Marco legten wie die Feuerwehr los. Sie tauschen viele Figuren und nach einer guten halben Stunde befanden sie sich schon im Endspiel. Zuerst zog sich Stefan erst etwas zurück und wenig später gewann er dann eine Figur gegen einen Bauern. Dabei kam er wieder unter Druck und musste einen Turm abgeben. Als er zwei Bauer gewann, übersah er ein Matt (1,5-1,5).
Roberto spielte passiv und musste mit einigen Tempoverlusten kämpfen. Dadurch war ein Bauerverlust unvermeidbar, mit der ins Mittelspiel ging. Der Gegner konnte sich dennoch die Initiative sichern und den Druck vergrößern, das zu einem weiteren Bauernverlust führte. Wenig später konnte er sich nicht mehr befreien und verlor noch die Dame (1,5-2,5).
Stefan W. spielte eine ruhige Eröffnung, verlor aber schon recht früh ein Zentrumbauer. Der folgende Figurentausch führte zu zwei weiteren Bauernverlusten und einer nicht aufzuhaltenden Bauernwalze. Das Matt war dann die logische Folge (1,5-3,5).
Reinhard musste schon in der Eröffnung mit hohem gegnerischem Druck kämpfen. Er konnte sich nach und nach befreien, musste aber viel Zeit investieren. Als er einen Bauern gewann und verbinden konnte, verlor er in Zeitnot den Überblick und stellt sein Turm ein (1,5-4,5).
Alfred machte ein zurückhaltendes Spiel. Er musste gleich am Anfang ein Bauer hergeben. Positionierte aber seine Figuren für die Verteidigung sehr gut, so dass sein Gegner keine Chance bekam bei ihm einzudringen. Nachdem er die Initiative erlangen konnte, gewann er den Bauer zurück. In völlig ausgeglichener Stellung einigten sich beide auf Remis (2-5).
Zuletzt kämpfte noch Johanna. Sie spielte eine solide Eröffnung. Als ihr Gegner in ihre Stellung einzudringen versuchte, gewann sie eine Figur für einen Bauern. Sie wurde mutiger und öffnete das Spiel. Als ihr Gegner in Angriff überging zog sie zu schnell und übersah den Damenverlust gegen Turm. Sie kämpfte weiter, konnte aber ihre Bauern nicht halten. Als die Zeit dann auch noch durch die Finger ran, gab Johanna auf (2-6).

Nach den Erfolgserlebnissen in den letzten Mannschaftskämpfen, konnten wir nicht an diese Leistungen anknüpfen. Einen schlechten Tag können wir uns leisten und ich bin zuversichtlich, dass wir wieder unser volles Leistungsvermögen abrufen werden. Herzlichen Glückwunsch an unsere Freunde aus Ottobeuren für die starke Leistung und den Sieg. [Stefan Wibel]

Brett SF Bad Grönenbach II (1522) SK Ottobeuren 2000 (1618) 2-6
1  Schrinner, Stefan (1779- 69)  Schöneich, Marco (1876- 17) 0 − 1
2  Wibel, Stefan (1656- 86)  Zautzig, Hubert (1639- 40) 0 − 1
3  Schmidt, Alfred (1677- 79)  Reichle, Franz (1563- 44) ½ − ½
4  Thielke, Pascal (1535- 17)  Ottmann, Gerhard (1687- 40) 1 − 0
5  Buhn, Reinhard (1566- 78)  Friedrich, Rainer (1578-  6) 0 − 1
6  D Onofrio, Roberto (1436- 33)  Straßer, Winfried (1620- 62) 0 − 1
7  Bermann, Johanna (1273- 11)  Babenko, Aleksej (1479- 24) 0 − 1
8  Geiger, Felix (1251- 11)  Grundl, Manfred (1498- 47) ½ − ½

PS, 10.12.2018


Mannschaftskämpfe

2. Runde Schwabenliga I
SF Bad Grönenbach - SC Kempten 1878


Wer hätte das gedacht? Am 2. Spieltag gibt es ein Spitzenspiel zwischen uns und dem SC Kempten. Natürlich gingen wir als Außenseiter in den Mannschaftskampf. Aber dennoch wollten wir unsere Chancen nutzen um vielleicht doch für eine Überraschung zu sorgen.
Mit Max Oberhofer hatte Armin, wie an allen Brettern, einen nominell stärkeren Spieler zu bezwingen. Das Bezwingen war von Beginn an eine große Herausforderung, da er unter starkem Druck des Gegners lit. Wenig später brach Armins Stellung zusammen und er musste aufgeben (0-1). Ähnlich erging es Stefan S., der schon zu Beginn einen Bauern hinten lag. Zusätzlich zum materiellen, addierten sich mehrere positionelle Nachteile. Der König stand noch in der Mitte und damit war es extrem schwierig die Türme zu koordinieren. So musste Stefan wenig später die Partie aufgeben (0-2). Peter ging mit einem kleinen positionellen Nachteil aus der Eröffnung hervor. Er opferte im Mittelspiel eine Qualität, um die Schwäche des Gegners auf den schwarzen Feldern auszunutzen und auch um die Initiative des Gegners zu unterbinden. Mit einem Doppelangriff gewann er einen Bauern. Wenig später fiel noch ein Turm dem Angriff zum Opfer (1-2). In der französischen Eröffnung spielte Robert eine seltene Variante. Nach der Eröffnung konnte Robert somit einen Vorteil für sich verbuchen. Die Abwicklung in ein Endspiel mit Mehrbauern brachte aber nicht den erhofften Sieg, da die verschiedenfarbigen Läufer ein Gewinn schwierig erschienen ließen. Als dann auch noch der Mehrbauer verloren ging einigten sich beide Kontrahenten auf Remis (1,5-2,5). Alexander spielte Sizilianisch und musste sich mit Raummangel herumschlagen. Als sein Gegner einen Königsangriff initiierte konnte dieser aufgrund der schlechten Figurenharmonie, nicht verteidigt werden (1,5-3,5). Andi konnte im Mittelspiel einen Bauern gegen positionelle Schwächen gewinnen. Nachdem er dem Druck nicht mehr stand hielt, verlor er zwei Bauern und musste um das Remis kämpfen. Sein Gegner bot ihm dann im Endspiel dieses an, da Andi noch einen Trumpf in Form eines Freibauern hatte (2,0-4,0). Michael spielte wie bereits in der ersten Runde eine souveräne Partie und konnte mit seiner Stellung zufrieden sein. Als er dann die Stellung öffnete geriet er in einen Angriff, der nicht zu verteidigen war (2,0-5,0). Alfred spielte mit seinem Gegner eine wilde Eröffnung, in der er nicht rochierte und sein Gegner enormen Druck aufbauen konnte. Im entscheidenden Moment musste sein Gegner eine Figur gegen 2 Bauern geben und Alfred hatte Vorteile, die allerdings nicht leicht zu realisieren waren (2,5-5,5).

Brett SF Bad Grönenbach (1803) SC Kempten 1878 (1933) 2½ - 5½
1 Schiegg, Peter (1913) Schmid, Peter (2098) 1 - 0
2 Walz, Robert (1912) Hanisch, Sebastian, Dr. (2053) ½ - ½
3 Buhn, Alexander (1850) Lagassé, Pascal (1895) 0 - 1
4 Wilhelm, Andreas (1821) Wolff, Martin (1910) ½ - ½
5 Beckert, Armin (1755) Oberhofer, Max (1996) 0 - 1
6 Schütz, Michael (1713) Wagner, Julian (1767) 0 - 1
7 Schrinner, Stefan (1779) Pleyer, Felix (1875) 0 - 1
8 Schmidt, Alfred (1677) Brunold, Günter (1868) ½ - ½

2. Runde Kreisliga
SF Bad Grönenbach II - SC Kempten 1878 II

Nach dem unglücklichen Auftakt gegen Memmingen, waren die starken Kemptner zu Gast. In unserem neuen Spiellokal versuchten wir die ersten Punkte für uns zu holen. Die Anfangsphase verlief mit durchwachsenen Stellungen. Während Stefan S. die ersten zwei Bauern gewann, stand Stefan W. sehr passiv. Johanna, Felix und Reinhard ließen es ruhig angehen und standen ausgeglichen. Alfred ging sehr offensiv ins Spiel. Als er mehr Druck am Damenflügel ausübte, gewann Alfred die Dame für Turm und Läufer. Roberto setzte mit einem Angriff auf den gegnerischen König fort. Bei Pascal drehte sich das Spiel um das Zentrum. Nachdem die Figuren positioniert waren, tauschten sich die Figuren ab. Durch den Abtausch wurde keine Lücke geöffnet. Somit einigten sich die beiden Kontrahenten auf ein Remis (0,5-0,5). Die zwei Mehrbauern brachten Stefan S. in eine sehr defensive Stellung. Er konnte sich nach und nach befreien. Als er aber die Rochade wählte, kam eine weitere Welle auf ihn zu. Mit offenem König zog er den h-Bauer vor und verlor ihn. Da wurde der Druck für Stefan S. zu viel, so das er aufgab (0,5-1,5). Felix spielte im Zentrum und hatte eine gute Stellung erreicht. Als sein Gegner den Turm ins Zentrum führte und den Springer f3 angriff, verteidigte sich Felix falsch und seine gute Stellung brach in sich zusammen (0,5-2,5). Reinhard machte Jagd auf die Dame. Nach einem Figurentausch, gewann Reinhard die Dame gegen einen Turm. Musste sich aber mit einer schlechten Bauernstruktur arrangieren. Er eroberte einen Bauern nach dem anderen seines Gegners. Reinhard versuchte mit seinen Bauern (h, h und f-Bauern) den König und Turm unter druck zu halten, als er ein Matt übersah (0,5-3,5). Johanna kam nicht richtig ins Spiel. Erst musste sie den Damenflügel schließen und dann geriet das Zentrum unter Druck. Als sie die freie e-Linie für sich beanspruchen konnte, hielt sie an anderen Plänen daran fest, wodurch ihr Gegner mit beiden Türmen diese Linie besetzte. Zuerst verlor sie eine Qualität und kurz darauf übersah sie auch noch ein Matt (0,5-4,5). Stefan W konnte aus einer sehr defensiven Stellung heraus die Damen tauschen. Danach setzte er das Zentrum unter Druck und konnte auf die siebte Reihe eindringen. Als Stefan W. den Angriff startete, gewann er eine Qualität und fixierte den König im Zentrum. Als er Figuren abtauschte, eroberte Stefan W. zwei Bauern und sein Gegner gab auf (1,5-4,5). Alfred spielt solide weiter, konnte aber in ein verzwickten Stellung einen Läufer gewinnen. Als aber die Zeitnot anbrach, übersah Alfred ein Matt. Er rettete sich zwar, nicht nur vor dem Matt, sondern auch über die Zeit, musste sich aber verteidigen. Daraufhin einigten sie sich beide auf Remis (2-5). Zum Schluss spielte Roberto. Durch seine Angriffsstellung auf den König, wagte er ein Läuferopfer für zwei Bauern. Als sein Gegner es gut verteidigte, musste Roberto die Dame tauschen und der Angriff verlief im Sand. Mit Entschlossenheit spielte Roberto weiter auf Bauergewinn und konnte tatsächlich einen weiteren gewinnen. Als er den c-Bauern in Marsch setzte, konnte Roberto einen Springer gewinnen (3-5). Mit etwas Glück hätten wir, wie auch im ersten Spiel ein oder zwei Punkte holen können. Momentan sind wir wohl unser stärkster Gegner. [Stefan Wibel]

Brett SF Bad Grönenbach II (1522) SC Kempten 1878 II (1647) 3−5
1 Schrinner, Stefan (1779- 69) Brunold, Günter (1868- 53) 0−1
2 Wibel, Stefan (1656- 86) Baron, Sven (1755- 78) 1−0
3 Schmidt, Alfred (1677- 79) Schreiber, Jörg (1754- 41) ½−½
4 Thielke, Pascal (1535- 17) Fischer, Claus (1678- 50) ½−½
5 Buhn, Reinhard (1566- 78) Radermacher, Uwe (1621- 26) 0−1
6 D Onofrio, Roberto (1436- 33) Ronai, Hans-Gerhard (1617- 21) 1−0
7 Bermann, Johanna (1273- 11) Hansch, Paul (1588- 72) 0−1
8 Geiger, Felix (1251- 11) Danisch, Josef (1293- 17) 0−1

2. Runde C-Klasse
ASV Martinszell III - SF Bad Grönenbach III


Brett ASV Martinszell III ( 891) SF Bad Grönenbach III (1106) 1−3
1 Bernzen, Carina (1066- 12) Schemann, Ralf (1421- 13) 0−1
2 Veit, Eva ( 851-  2) Breitsch, Otto (1175- 38) 0−1
3 Veit, Anna ( 885-  3) Urban, Jonas ( 946-  9) 1−0
4 Vonroth, Inge ( 760-  3) Hofmeister, Markus ( 881- 16) 0−1

PS, 11.11.2018


Taktik


Schiegg - Pleyer
Südschwäbische EM Immenstadt 2018

Taktik PS 1
Weiß am Zug!

PS, 06.11.2018


Südschwäbische Einzelmeisterschaft 2018

Die Südschwäbische Einzelmeisterschaft fand in diesem Jahr wieder in Immenstadt statt. Bei besten Bedingungen im Vereinsheim des SK Immenstadt konnten 34 Spieler und Spielerinnen ihrer Leidenschaft nachgehen. Schon Wochen vor Turnierbeginn war die Nachfrage extrem hoch. Die Teilnehmergrenze von 26 Spieler-/innen war schnell erreicht, vor allem durch eine hohe Beteiligung des ASV Martinszell, der 11 Teilnehmer/-innen stellte. So mussten zusätzliche Räumlichkeiten organisiert werden. Letztendlich waren der limitierende Faktor die Tische, die über 2 Turnierräume verteilt waren. Zusätzlich standen noch ein Analyseraum und ein Aufenthaltsraum für die Verpflegung zur Verfügung. Vielen Dank an das Team um Harry Riegger für die hervorragende Turnierleitung und die Küche, die uns mit kleinen Gerichten, Kuchen und Getränken versorgten.
Der Turnierstart verlief für das Bad Grönenbacher Quartett durchwachsen. Während Stefan einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte und Johanna mit einer super kämpferischen Leistung ein Remis erreichte, mussten Pascal und Peter ihre Partien aufgeben. Pascal zeigte gegen den an Nr. 2 gesetzten Felix Pleyer eine hervorragende Leistung und verlangte seinem Gegner alles ab. Peter hingegen übersah dass die Deckung seines Turmes gefesselt war und verlor einen Turm und die Partie. Pascal, der sich in der ersten Runde von allen Teilnehmern gehörigen Respekt erarbeitete, konnte in den Runden 2 und 3 volle Punkte erzielen und rückte damit in das erste Drittel der Tabelle ein. In der 4 Runde musste er einen Dämpfer hinnehmen, zeigte aber in den letzten 3 Partien tolles Angriffsschach. Besonders die Partie gegen Dr. Fritz bleibt in Erinnerung, wo er einen Bauern opfert, um die Bauernstruktur des Gegners zu ruinieren und das bessere Spiel zu bekommen. Als er einen Freibauern unterschätzte musste er eine Figur geben, rettete sich aber im Endspiel ins Remis! So holte sich Pascal mit 3,5 Punkten (50%) einen sehr guten 17. Platz.
Stefan schon zu Turnierstart in den Höhenlagen der Tabelle zu finden remisierte nach seinem Sieg zu Beginn 4-mal in Folge. Hier war allerdings mehr drin. In der Partie gegen Karl-Heinz Alt hatte Stefan alle Trümpfe in der Hand und musste sich letztendlich mit einem Remis zufrieden geben. Die 4 Remis-Partien spiegeln nicht Stefans Kampfgeist wider. Es verging fast keine Runde, in der Stefan nicht an den letzten zu spielenden Partien beteiligt war. Und wenn Stefan doch einmal etwas früher seine Partie beendete, war es Johanna, Pascal oder Peter die noch nach einer passenden Antwort auf dem Brett suchten. Stefan konnte, wie Pascal auch, sich verbessern und erreichte mit 4 Punkten einen sehr guten 10. Platz.
Wir kennen Johanna alle als eine Spielerin, die wunderschöne Partien auf das Brett zaubern kann. Von den taktischen Verwicklungen und tollen Chancen die sich Johanna während einer Partie erarbeitet, träumen andere Schachspieler nur. So war es auch bei dieser Meisterschaft. Nicht nur einmal war ihr Brett von zahlreichen Schaulustigen umzingelt, da es jede Menge Taktik zu bestaunen gab. Auf den letzten Metern macht es sich Johanna jedoch selbst schwer und gibt den Gegnern noch eine Chance zu entkommen. So geschehen gegen Vladimir Stepanek, der sich mit einer Figur und mehreren Bauern im Nachteil sah und dennoch noch eine halben Punkt ergatterte. Trotz der Vielzahl an vergebenen Chancen konnte sich Johanna mit 2,5 Punkten verbessern und erreichte den 27. Platz.
Nachdem die erste Partie verloren ging, war es für Peter sehr schwierig geworden oben mitzuspielen. Doch es sollte nach ein paar harten Partien doch noch gelingen den 1. Platz zu erobern. In der Partie gegen Felix Pleyer wollte sich keiner der beiden eingestehen, dass die Partie doch eigentlich Remis ist. Nachdem Felix zu Beginn stärker stand und schon auf die Siegesstraße einbiegen wollte, konnte Peter mit etwas Glück ausgleichen und sogar in Vorteil kommen. Im Endspiel gelang es Felix wiederum mit Mattgespenstern das Schachbrett unsicher zu machen. Doch nachdem ein Turm getauscht war, war der Freibauer zu stark und sicherte Peter nach knapp 90 Zügen den Sieg. Es folgten ein etwas glücklicher Sieg gegen Julian Wagner und ein Finale gegen den stark spielenden Moritz Jankowski. Mit etwas Glück und dem Ziel im Turnier kein Remis anzubieten gelang dann doch noch der Turniersieg mit 6 Punkten.

Hier gehts zum Turnier!

PS, 06.11.2018


Bad Grönenbacher Jugend trumpft groß auf!

Beim 22. Jedesheimer Jugendturnier nahmen die Bad Grönenbacher Nachwuchsstrategen Matteo Viandt, Johannes Weidle und Pascal Thielke teil. Alle drei spielten ein hervorragendes Turnier und konnten in ihrer Klasse voll überzeugen. Matteo erreichte mit 4 aus 5 möglichen Punkten einen sehr guten 5. Platz bei 31 Teilnehmern im Beginner-Turnier. Ebenfalls im Beginner-Turnier startete Johannes Weidle, der sogar den 2. Platz erorbern konnte. Johannes holte 4,5 Punkte, das kaum zu toppen ist. Pascal startete in der U14 und gewann diese Gruppe mit 6 aus 7 Punkten!
Herzlichen Glückwunsch an das Trio für die hervorragende Leistung!

Hier gehts zum Turnier!

Jugendturnier_Jedesheim

PS, 16.07.2018

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